Stefanie Gerwesmann – Marketingkommunikation BBS Pottgraben

BP&P ZU GAST AM POTTGRABEN: VORTRAG IM FACHBEREICH MARKETING­KOMMUNI­KATION


Am 29. August war Alexander Bittner von Berger, Perk & Partner zu Gast bei den Berufsbildenden Schulen der Stadt Osnabrück am Pottgraben. Anlass war eine Losaktion für die Charity-Kooperation "Löwen für Löwen", die sich für ein neues Löwengehege im Osnabrücker Zoo stark macht. Die Bewerbung dieser Aktion wurde von den angehenden Kaufleuten für Marketingkommunikation der BBS selber durchgeführt, die Plakate mit Hilfe der Werbeagentur BP&P erstellt.

Um Agenturpraxis und Schulalltag zusammenzubringen, wurde das Thema „Visuelle Kommunikation“ am Beispiel der Geschichte des Plakats aufbereitet, anschließend stellte sich Herr Bittner den Fragen der Schülerinnen und Schüler sowie auch der Lehrerinnen.

Hier ein erster Teaser zum Nachbericht auf den Seiten der BBS Pottgraben:

„Bildplakate sind Zeitzeugen. Dies zeigt Bittner an Künstlerplakaten der Pariser Avantgarde, denn die Vorläufer des modernen Plakats entstanden in Paris. Vor rund 130 Jahren warben sie für Schauplätze aus dem Umkreis des Pariser Künstlerviertels Montmartre, insbesondere für Vergnügungsstätten und Varietés. Blickfang meist eine weibliche Figur, die das zeitgenössische ausgelassene Amüsement der Jahrhundertwende verkörpert. Die großformatigen Werke fanden in ihrer konzentrierten Bildsprache begeisterte Aufnahme beim Publikum. In den europäischen Metropolen, vor allem in Paris, Berlin, Wien und London experimentierten Künstler mit dem neuen Medium und machten die Gebrauchsgrafik zu einer eigenständigen Kunstform, die schon damals Sammelleidenschaft weckte. Der „Kunst der Straße“, publiziert auf Litfasssäulen, traute man sogar ästhetisch veredelnde Massenwirkung zu.

 

Link zum ganzen Artikel auf den Seiten der BBS Pottgraben

 

 

Werbeagentur Osnabrück Markting+Kommunikation BBS Pottgraben

 

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Johann Lafer ist Testimonial unseres Kunden Caterers friend.

In der gehobenen Gastronomie sind vorgewärmte Teller eine Selbstverständlichkeit, ohne die kein Sternekoch seine Kunst ausüben würde. Damit jedoch insbesondere für Buffet, Bankett und Catering immer genügend warme Teller zur Verfügung stehen, entwickelte Dietrich Lampe seinen mobilen Tellerwärmer. TV-Koch Johann Lafer ist von der aktuellen Serie aus Acrylglas begeistert und wird diese im Rahmen einer neuen Marketingkooperation allen Profis „wärmstens“ empfehlen.
Bereits im November fand das erste Shooting in den Räumlichkeiten der Stromburg, Johann Lafers Hotel und Gourmet-Restaurant Le Val d’Or, statt. Im Februar ist Caterers friend auf der Intergastra, im März auch auf der Internorga vertreten.

 

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DIGITAL­WERBUNG IST EINE LÖSUNG, ABER NICHT AUTOMATISCH DIE BESTE

Natürlich wird niemand ernsthaft bestreiten wollen, dass die digitalen Kanäle die Werbung auf ein neues Niveau der Messbarkeit und Analysierbarkeit gehoben haben. Zudem zeigen uns rein digitale Verkaufsplattformen von Amazon bis Zalando täglich, dass sich riesige Mengen an Waren im Minutentakt verkaufen lassen. Deren Onlinebanner und Ad-Tracking scheinen also gut zu funktionieren. Aber schauen wir genauer hin: Suchen die Menschen auf diesen Plattformen nicht genau die Marken, die Ihnen bereits über analoge Kanäle bekannt sind? Oder noch genauer gefragt: Würden Sie eine Sportschuhmarke namens „abibas“ kaufen, von der Sie noch nie etwas gehört haben und die kein Spieler der Bundesliga am Fuß trägt? Für eine Marke braucht man mehr als digitale Vertriebskanäle. Es braucht ein Markenversprechen, eine Story, einen Verkaufsvorteil und ein gut gestaltetes Markenuniversum. Vor allem muss die Marke glaubhaft für etwas stehen, sei es ein Produkt oder eine Dienstleistung.

Es ist fast schon einfallslos hier wieder Apple als eine der weltweit bekanntesten Marken als Beispiel bemühen zu müssen, aber es passt halt so schön. Apple war technisch jahrelang vielen anderen Produkten überlegen, ein Mac konnte eben mehr als ein PC, gerade wenn es um Grafik-Software ging. Zudem war Apple höchst innovativ und hat mit neuen Produkten wie iTunes und iPhone ganz neue Welten geschaffen, die es bis dahin so noch nicht gab. Die Gestaltung der Produkte und der Verpackungen bis hin zu den Stores war immer reduziert und damit edel. Bis heute hat Apple daher eine treue Kundschaft, die sich selbst jahrzehntelang als „Jünger“ bezeichnete, und zehrt so auch in Zeiten, in denen die Innovation etwas abhanden gekommen zu sein scheint, vom Ruhm der Vergangenheit. Apple wirbt selten und wenn dann durch gut gemachte Spots im TV oder auf YouTube. Aber haben Sie schon einmal ein Onlinebanner von Apple gesehen? Ich spreche nicht von Händlerwerbung, die dann Gravis als Absender hat, sondern von Werbung seitens der Marke Apple direkt. Die Antwort lautet nein, denn es gibt sie schlicht und einfach nicht. Kleine Banner, die möglicherweise noch gif-animiert neben beliebigen, nicht kontrollierbaren Inhalten stehen, das gibt es bei Apple nicht. Warum sollte sich das berühmte angebissene Logo dies auch antun? Eine Pressemitteilung zum neuen iPhoneXY reicht absolut aus, um die Medienmaschine anzuschieben, die PR für Apple machen dann andere ganz von selbst.

Marke wird also nicht nur digital gemacht, es braucht klassische Kanäle, um auf Dauer eine Wahrnehmung im Markt zu etablieren. Das bestätigt auch die „erste These“ von Christof Baron, dem langjährigen CEO der deutschen Sektion von Mindshare, eine der führenden Mediaagenturen der Welt. Die These besagt, dass Onlinewerbung zwar einen klaren Nutzen im unteren Bereich des Sales-Funnels hat. Dort, wo es um den Verkauf und die Akquisition von Kunden geht. Was aber die Aufmerksamkeit einer Marke betrifft, da sieht es anders aus. „Der Einfluss von Onlinewerbung auf die Markenbildung ist eher gering einzuschätzen“, so Baron in einem Interview der Horizont vom 16. November 2017. „Hierzu bedarf es einer Kommunikation, die auf die Marke einzahlt und zu einer Steigerung der Awareness führt.“

Was viele Unternehmen – gerade im Mittelstand – aber falsch machen, ist der immer noch unreflektierte Aktionismus in Sachen Online-Marketing. Ein Einkaufsverband oder ein Branchenblatt bläst zur Attacke auf dem digitalen Schlachtfeld und los gehts. Die hauseigene Werbeagentur rät zum Einstieg in Social Media und sofort werden Profile auf Facebook und Pinterest angelegt. Dann kommt die Frage nach dem Inhalt, der ja aktuell und interessant sein soll, der Geschichten erzählen soll, der aber leider nicht vom Himmel fällt. Nach anfänglicher Euphorie werden zunehmend Geschichten ausgegraben, die den Followern schon bekannt sind und irgendwann muss man sich schlicht und einfach eingestehen, dass die eigenen News rund ums Unternehmen oder Produkt bei der Fangemeinde doch nicht so gut ankommen wie gedacht. Wer hat auch schon täglich eine Nachricht, die es wert ist, verbreitet zu werden? Dennoch werden eifrig Daten gesammelt: Wieviel Klicks kamen über welche Kanäle und was führte bestenfalls zu einem Lead? Das Datensammeln wird zur lieben Beschäftigung der Marketingabteilung und auf dem nächsten Unternehmertreff kann der Chef stolz berichten: „Facebook? Das machen wir ja schon lange!“

Natürlich gibt es auch gute Beispiele, wo sich die Auszubildenden eines Unternehmens dank dem eigenen Facebook-Channel vernetzen und sich gegenseitig die alltäglichen Azubi-Geschichten erzählen, zwar vom Social-Media-Manager begleitet, aber nicht zensiert. Hier kann eine tolle Kommunikation entstehen und der interne Informationsaustausch im Unternehmen gestärkt werden. Hier hat die Onlineplattform dann eine klare Aufgabe und die löst sie perfekt.

Viele haben aber längst das eigentliche Ziel aus den Augen verloren, denn am Ende macht ein Unternehmen Kommunikation, um die Marke zu stärken und damit das Vertrauen in Produkte oder Dienstleistungen zu steigern. Marketingmenschen schreiben keine Geschichten um der Geschichten willen, dann wären es Schriftsteller und die findet man eher auf der Buchmesse. Was aber kostet die digitale Kommunikation und was kommt am Ende dabei herum? Ein guter Webauftritt mit einem Serviceportal kann viele Aufgaben erledigen, die sonst ein Telefon-Support hätte bearbeiten müssen, Google-Adwords können das eigene Angebot dann zum Kunden bringen, wenn er online danach sucht, das alles sind bekannte Vorteile im Online-Marketing. Aber was kostet ein Social-Media-Manager, was kostet die Inhaltspflege auf den unterschiedlichsten Kanälen, das Sammeln der Daten mit entsprechender Software, das Auswerten der Ergebnisse und die dann folgenden Anpassungen der Inhalte? Diese Kosten werden in den ersten Planungen meist nicht vollständig berücksichtigt, oder man hat sie schlicht als Investition in die digitale Zukunft gesehen, ohne einen Return on Investment in absehbarer Zeit zu erwarten.

Die Möglichkeiten der Digitalwerbung bleiben spannend und sind oft faszinierend, aber wir sollten diese Entwicklungen auch kritisch beobachten und die richtigen Fragen stellen. Über welche Kanäle erreiche ich meine Zielgruppe? Was ist das Ziel meiner Werbung? Wie hoch sind die Kosten und was ist der Benefit?

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Manchmal muss man einfach
an die eigene Sache glauben

Letztens fiel mir wieder das bekannte Buch "Marke, Marke, Marke" von Wally Olins in die Hände. Im siebten Kapitel berichtet Olins von der Entstehung des Baileys: "Baileys Original Irish Cream stammt weder aus Irland, noch von einem Mr. Baileys, sondern ist das Produkt eines feucht-fröhlichen Abends, {...}, den Tom Jago, Produktentwickler aus Cornwall, mit seinen Kollegen David Gluckmann und Hugh Semour Davies verbrachte. {...} Der Name des Getränks fiel dem Trio in einem Bistro unter Gluckmanns Büro ein; Marktforschungen folgten. Fokusgruppen äußerten sich zu Baileys einstimmig negativ." Tom Jago ignorierte einfach die Ergebnisse und legte los. Was folgte, dürfte bekannt sein, denn Baileys zählt zu den weltweit bekanntesten Spirituosen. Das zeigt, dass Umfragen allein wenig nützen, wenn es darum geht, etwas Neues auf den Markt zu bringen. Viele Marketingmenschen sind aber Jünger der Umfragen und ergötzen sich an den Bewertungen, wie Jörg Schönenborn vom WDR an den Analysen der Bundestagswahlergebnisse.

Einige geschickte Werber fälschten sogar Umfragen, um Kunden von den eigenen Ideen zu überzeugen. So berichtet die Werbelegende George Lois in seinem Buch "Verdammt gute Tipps" von einer von ihm durchgeführten Umfrage zu Aunt Jemima Sirup: "Ich machte einen Vorstoß mit einem Fragebogen über Aunt Jemima Pfannkuchenmischung, mitsamt einer Frage am Ende des Fragebogens, in der die Verbraucher darum gebeten wurden, die Sirupmarke zu nennen, die sie als letzte verwendet hatten – und ich nahm den nicht existierenden Aunt Jemima Sirup mit auf die Liste von zehn Marken. 89 von 100 Pfannkuchenessern behaupteten, dass sie in dem Jahr Aunt Jemima Sirup gekauft hätten!" Das beeindruckte den Kunden so sehr, dass er das Produkt auf dem Markt brachte – mit großem Erfolg. Lois gab dem Kapitel die Überschrift "Umfragen sind der Feind der Kreativität" und fügte hinzu "es sei denn, es handelt sich um deine eigene ...".

Ein aktuelles Beispiel für die Realisation einer verrückten Idee ist JANE Motorcycles. Zwei Typen eröffneten in NY Brooklyn einen Laden mit Motorrädern und Zubehör, eigener Kleidungsmarke sowie eigener Schuhmarke und mittendrin noch einer Kaffeebar. Man hielt die beiden Gründer Adam Kallen and Alexander DiMattio für vollkommen verrückt. Von diesem Angebots-Mix in einem Geschäft wurde seitens der Business-Profis dringend abgeraten. Die Berater wurden bald eines Besseren belehrt, denn das Konzept funktioniert bestens. Während rockige Motorradfans nach den neuesten Maschinen Ausschau halten, genießen komplett andere Zielgruppen ihren Kaffee in der einmaligen Atmosphäre von Öl, Chrom und Leder.

Mehr zu janemotorcycles

 

 

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WERBUNG UNDERCOVER

Es gibt Agenturen, die möchten gern im Rampenlicht stehen. Wir haben kein Problem damit, hinter den Kulissen zu wirken. Nehmen wir an, Sie haben als mittelständisches Unternehmen eine eigene Marketingabteilung. Da wollen Sie sich für ein besonderes Projekt ungern an eine externe Agentur binden, hätten aber doch gern den Blick von außen. Vielleicht wäre es Ihnen – aus welchen Gründen auch immer – ganz recht, wenn die Mitarbeit der Agentur nicht nach außen kommuniziert würde.

Unsere Lösung: Wir arbeiten für Ihr Unternehmen in enger Absprache mit Ihrer Marketingabteilung, aber posaunen das nicht sofort in die Welt hinaus. Zudem profitieren Sie von unserem Experten-Netzwerk. Wir entlasten Ihr Marketingteam und können spezielle Projekte in den Fokus nehmen, für die im Alltag sonst keine Zeit ist. Eine Win-Win-Situation für alle Seiten.

 

• Entlasten Sie Ihre eigene Marketingabteilung.

• Profitieren Sie von neuen Ideen und dem Blick von außen.

• Sparen Sie Kosten: keine Bindung an einen Agenturvertrag, Begrenzung einer Zusammenarbeit auf Projektbasis.

• Nutzen Sie unser Know-how hinter den Kulissen, ohne sich sofort in den Pressemitteilungen der Werbewelt wiederzufinden.

 

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PERFORMANCE MARKETING IST NICHT
DER WEISHEIT LETZTER SCHLUSS

Nur für alle, die es noch nicht wissen – was angesichts der Fülle an immer neuen Wortkombinationen mit dem Begriff „Marketing“ nicht verwundern dürfte – sei es einleitend nur kurz beschrieben: Performance Marketing bezieht sich auf Online-Werbung und beschreibt den Ansatz, alle Online-Aktivitäten eines Unternehmens stets zu messen und zu analysieren, um aufgrund der erhaltenen Daten die entsprechnenden Maßnahmen stets zu verbessern. Ein wesentliches Instrument ist hier beispielsweise Google Analytics, um Maßnahmen im Bereich des Suchmaschinenmarketings zu beurteilen.

Einen sehr interessanten Beitrag zu diesem Thema habe ich auf t3n gefunden. Philipp Westermeyer, Founder & CEO der Online Marketing Rockstars, hat auf einer Veranstaltung in Berlin gezeigt, dass Performance Marketing allein keine Lösung bietet. Als Beispiel brachte er den Vergleich der Plattformen airbnb und wimdu: „Wimdu hatte den großen Bruder in den USA beim Thema Sichtbarkeit komplett gegen die Wand gespielt. Das Problem: Es hat nichts geholfen. Wimdu kennt niemand. Die Botschaft: Performance-Marketing alleine bringt nichts mehr. In der Plattform-Welt ist es nicht mehr ausschlaggebend.“

Vielmehr müsse Marketing in allen Bereichen eines Unternehmens als integraler Bestandteil betrachtet werden. Hier wurde die Marke Thermomix aus dem Hause Vorwerk genannt: „Mit Performance-Marketing in den Markt gedrückt, würde ein Thermomix sich nicht verkaufen. Stattdessen verkauft sich ein Thermomix über ‚Tupper-Partys‘ mit geschulten, begeisterten Verkäuferinnen, die Marketing und Vertrieb perfekt kombinieren. Westermeyer prognostiziert anhand dieses Beispiels eine Renaissance der ‚Old-School-Vertriebsmethoden‘.“

http://t3n.de/news/k5-berlin-internet-oekonomie-marketing-832592/